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Rhön-Radmarathon Bimbach "extrem²"

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Allein die Zahlen klingen verlockend: 4800 hm auf 248 km! Die diesjährige Jubiläumsausgabe des Bimbacher Radmarathons lockte mit seiner "extrem²"-Strecke auch wieder einige RSGler an.

Das Wetter für Pfingstsonntag war gut gemeldet. Trocken und bereits beim Start um 6 Uhr morgens 15°C. Kurz-kurz also von Anfang an. Optimale Bedingungen für einen langen Tag auf dem Rad.

Plan unserer Gruppe war es -wie so oft- locker bis zur ersten Verpflegungsstation einzurollen, wo wir uns von unseren 202km-Kollegen trennen wollten. Anschließend sollte es in den ersten und längsten zusammenhängenden Anstieg des Tages gehen, der Wasserkuppe.

Doch wie es Pläne- oder soll ich lieber sagen die "guten Vorsätze"- so an sich haben, waren diese spätestens vergessen, als einmal die Überholspur gefunden, und zahllose Radler rechts an uns vobeigeflogen waren. Das führte auch dazu, dass sich unsere Gruppe deutlich früher als geplant etwas verkleinerte.

Wärend es anfangs noch die größte Schwierigkeit waren den Versuchungen am Verpflegungsstand zu widerstehen und uns die Beine nicht schon auf den ersten 80 km abzuschießen, kletterten die Temperaturen schnell über die 20°C.

Mit konstantem Druck und gutem Tempo ging es Richtung Mittagspause. Die Temperaturen kletterten schnell bis deutlich über die 30°C-Marke und Kühlung wurde immer wichtiger-Essen dafür immer schwieriger. Jeder leichte Windhauch und jeder kleine Schatten war willkommen! Dave und ich hatten spätestens zu diesem Zeitpunkt begonnen die Abschnitte zwischen den Verpflegungsstellen als Etappen anzusehen und gar nicht mehr darüber nachzudenken, was noch vor uns lag.

Trotz ausführlicher Pausen konnten wir leider nicht verhindern, dass ab der Mittagspause nur noch drei RSGler-in Begleitung zwei eifriger Mitfahrer- auf einsamer Flur, unaufhaltsam in Richtung Kilometer 248 unterwegs waren.

Die großzügige Möglichkeit der Veranstalter später noch auf 238 km zu verkürzen wurde von uns allen zwar registriert, allerdings war der Kopf nur damit beschäftigt uns durch die Hitze zu treiben.

-Wenn einer auf die 248 abbiegt, biegen alle ab! :-D

Also fanden wir uns auf der extrem²-Schleife, mit der Aussicht auf eine schnurstracks in eine Wand führenden Straße wieder.

Nachdem auch dieses Hindernis gemeistert und die Mittagshitze überstanden waren, ging es auf die letzten Kilometer zurück Richtung Bimbach.

Nach nicht ganz 8:30h und 248km war das Ziel erreicht.

...Bimbach extrem² war geschafft...die drei stand vorn...was will man mehr!

 http://www.rsg-wuerzburg.de/sites/default/files/WP_000701_Bimbach_extrem.jpg

Danke an Julius Böhm für die Bilder während der Fahrt!